Kein Sommer ohne Weinkühlschrank

Endlich mal wieder ein richtig schöner, heißer Sommer. Ich genieße die Sonne, den Anblick hübscher Mädchen in Sommerkleidern und das Cruisen im offenen Cabrio! Zur Abrundung des Tages gehört natürlich eine gediegene Flasche Wein auf der Terrasse meines Sommerdomizils. Passend zum Sommer soll es etwas Leichtes, Spritziges, Weißes sein. Das dachte ich mir jedenfalls so. Der Gang zum Weinregal war allerdings ernüchternd. Geschmackvoll und gefüllt war es ja, aber wer bitte trinkt lauwarmen Wein?

Schlagartig wurde mir klar, was meinem Sommerhaus eindeutig noch fehlt: ein Weinkühlschrank. Und das am besten schnell und unkompliziert. Ich suche im Internet und finde zunächst einmal Flaschenkühlschränke. Uninteressant – schließlich bin ich nicht im Stadion zuhause. Also eine neue Suche, diesmal nach “Weinkühlschrank exquisit”. Und siehe da, geht doch!

Meine Ansprüche ans Design sind auch für einen technischen Helfer, den ich nicht das ganze Jahr sehe, auf überdurchschnittlichem Niveau. Türen aus getöntem Isolierglas und silberne Seitenwände oder eine Optik mit gebürstetem Edelstahl sind ganz mein Stil. Als Blickfang hinter der dezent getönten Tür, sollen die Beleuchtung und Regalböden aus Echtholz die Inszenierung meiner Weinsammlung unterstreichen. In Weinkellern werden Flaschen ja auch auf Holzregalböden gelagert! Wenn der Weinkühlschrank das alles einigermaßen energieeffizient bietet, verspreche ich, höchstpersönlich meine Freundin zu bitten, seine Kohlefilter zu wechseln.

Selbstredend müssen auch die inneren Werte meines künftigen Weinkühlschranks stimmen. Eine einfache Temperaturregelung von sehr kalt bis Zimmertemperatur ist definitiv zentral. Jedes Kind weiß, dass Weißwein eine andere Serviertemperatur besitzt als Champagner, Rosé- oder Rotwein. Auch das Fassungsvermögen ist wichtig. Meine Partys sind berühmt, da bringt mich ein Kühlschränkchen für gerade einmal zehn Fläschchen nicht weiter.

Nach Auskunft meiner Bestellbestätigung soll mein silberner Weinkühlschrank spätestens Ende der Woche eintreffen. Schade, dass ich dann schon wieder auf dem Weg an die Côte d’Azur bin. Hauptsache, der Neue ist abschließbar, dann kann ich meinen Wein mit dem Housesitter allein lassen.

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.